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Siebter Sieg in Folge für die Polin Maja Chwalinska

French Open

Siebter Sieg in Folge für die Polin Maja Chwalinska

1. Juni 2026, 17:00 Uhr
Maja Chwalinska steht bei ihrer ersten Teilnahme am French Open im Viertelfinal
© KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT
Die Polin Maja Chwalinska steht als erste Qualifikantin seit sechs Jahren beim French Open im Viertelfinal. Die 24-Jährige setzt sich gegen die Französin Diane Parry ohne Mühe mit 6:3, 6:2 durch.

Der Höhenflug von Chwalinska in Paris kommt ohne Ankündigung. Die nur 164 Zentimeter grosse Linkshänderin hatte vor Roland Garros auf der WTA-Tour nur zwei Matches auf Sand gewonnen und war in diesem Jahr fast ausschliesslich auf der zweithöchsten Turnierstufe angetreten.

Innerhalb von zwei Wochen spielte sich Chwalinska in einen kleinen Rausch. Sie überstand zum ersten Mal in Paris die Qualifikation, feierte ihren Premierensieg gegen eine Top-50-Spielerin (6:4, 6:0 gegen Elise Mertens in der 2. Runde) und steht nun als dritte Polin beim bedeutendsten Sandturnier der Tour unter den letzten acht. In der nächsten Weltrangliste wird sie vom 133. Platz in die Top 50 vorstossen.

Gegen die letzte im Turnier vertretene Französin, Diane Parry (WTA 92), agierte Chwalinska mit dem Selbstvertrauen von mittlerweile sieben Siegen in Folge. Nur einen Breakball musste die Überraschungsfrau auf dem Court Philipp-Chatrier abwehren. Ihrerseits nahm sie der Einheimischen dreimal den Service ab.

Weiter geht es für Chwalinska im Viertelfinal gegen die Russin Anna Kalinskaja (WTA 24), die sich gegen die Österreicherin Anastasia Potapova im Super-Tiebreak mit 10:7 durchsetzte. Potapova hatte in der Runde zuvor Titelverteidigerin Coco Gauff bezwungen.

Berrettini schlägt den Sinner-Bezwinger

Im Männer-Tableau ist Matteo Berrettini als Nummer 105 der Welt der Überraschungsgast im Viertelfinal. Der 30-jährige, verletzungsanfällige Italiener setzte sich im Achtelfinal gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo, den Bezwinger von Jannik Sinner, mit 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (8:6) durch. Zusammen mit Alexander Zverev ist der frühere Top-10-Spieler aus Rom der einzig verbliebene ehemalige Grand-Slam-Finalist (Wimbledon 2021).

Im Viertelfinal trifft Berrettini entweder auf seinen Landsmann und Ranking-Nachbarn Matteo Arnaldi (ATP 104) oder auf den Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 22).

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Juni 2026 17:00
aktualisiert: 1. Juni 2026 17:00