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Top-Zeiten und - Weiten der US-Stars beim Heim-Meeting

Leichtathletik

Top-Zeiten und - Weiten der US-Stars beim Heim-Meeting

5. Juli 2026, 00:28 Uhr
Jamal Britt posiert mit dem Victory-Zeichen (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/EPA/ALEX PLAVEVSKI
Die US-Athletinnen und -Athleten prägen das Diamond-League-Meeting in Eugene, das ohne Schweizer Beteiligung stattfindet. Vor allem die Hürdensprints sorgen für hochklassige Leistungen.

Über 110 m Hürden setzte sich Jamal Britt in starken 12,86 Sekunden durch und verwies seinen Landsmann Ja'Kobe Tharp auf Platz 2. Tharp hatte die Leichtathletik-Szene erst im vergangenen Monat mit einem Weltrekord von 12,75 Sekunden überrascht. Bei seinem ersten Einsatz seit den NCAA-Meisterschaften erwischte der 20-Jährige einen guten Start und führte das Rennen zunächst an, musste sich auf den letzten Metern jedoch Britt geschlagen geben. Mit seiner Siegerzeit rückte Britt auf Platz 5 der ewigen Bestenliste vor. Tharp blieb mit 12,91 Sekunden erneut klar unter der 13-Sekunden-Marke.

Auch bei den Frauen überzeugte eine US-Hürdensprinterinnen. Die Olympiasiegerin Masai Russell gewann die 100 m Hürden in 12,24 Sekunden. Dies entsprach exakt der Zeit, mit der Ditaji Kambundji im vergangenen September in Tokio den Weltmeistertitel gewonnen hatte. Die Schweizerin fehlt derzeit verletzt.

Über 100 m flach dominierten ebenfalls die Gastgeberinnen. Melissa Jefferson-Wooden siegte bei Windstille in 10,78 Sekunden knapp vor Sha'Carri Richardson, die nach 10,79 Sekunden ins Ziel kam und ihrerseits Adaejah Hodge von den britischen Jungferninseln um einen Hundertstel in Schach hielt.

Auch im Weitsprung der Frauen ging es knapp zu und her. Gleich ein Trio übertraf die 7-Meter-Marke. Tara Davis-Woodhall setzte sich mit 7,13 m durch und lag einen Zentimeter vor der Italienerin Larissa Iapichino.

Über 800 m musste die Olympiasiegerin Keely Hodgkinson die nächste Niederlage hinnehmen. Nachdem sie zuletzt Audrey Werro unterlegen gewesen war, musste sich die Britin diesmal der Kenianerin Lilian Odira beugen. Odira, die Weltmeisterin von Tokio, gewann in 1:56,19 Minuten. Damit blieb sie rund zwei Sekunden über jenen Zeiten, mit der Audrey Werro im vergangenen Monat Schweizer Rekord gelaufen war und die Leichtathletik-Fans weltweit verblüffte.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Juli 2026 00:28
aktualisiert: 5. Juli 2026 00:28