Wout van Aert jubelt erneut im Sprint
Der Tagessieg auf der Etappe, die wie erwartet eine Beute für die Ausreisser wurde, entschied sich in einem Quintett. Van Aert verwies nach 2:35 Stunden den Italiener Alessandro Romele und seinen belgischen Landsmann Thibau Nys auf die weiteren Podestplätze. Zur fünfköpfigen Fluchtgruppe, die den Sieg zeitgleich unter sich ausmachte, gehörten ausserdem der Belgier Ramses Debruyne (4.) und der Norweger Andreas Leknessund (5.).
Knapp hinter der Spitze zeigte sich mit Stefan Küng auch ein Schweizer sehr aktiv. Der Thurgauer gehörte der ersten Verfolgergruppe an und beendete die Etappe mit 58 Sekunden Rückstand auf dem guten 9. Platz.
Im Rennen um das Gesamtklassement verbrachten die Favoriten einen verhältnismässig ruhigen Tag. Das Hauptfeld traf mit etwas Rückstand im Ziel ein, womit es an der Spitze keine grossen Veränderungen gab und der Spanier Enric Mas das Rote Trikot des Leaders erfolgreich verteidigte. Am Montag steht für das Peloton nun ein Ruhetag auf dem Programm, bevor die Rundfahrt am Dienstag in die entscheidende letzte Woche geht.