Absatz von Elektroautos in EU steigt deutlich - Chinesen legen zu
Während der Absatz reiner Verbrennerfahrzeuge um rund ein Fünftel auf 210'383 Benzin- und 69'482 Dieselautos sank, legten vollelektrischer Batteriefahrzeuge (BEV) um rund 43 Prozent auf 203'417 Exemplare zu. Auch Hybridautos verkauften sich stärker.
In Deutschland wuchs der Autoabsatz im Mai insgesamt nur um 0,1 Prozent, in Frankreich fiel das Plus mit 3,7 Prozent und in Italien mit 7,6 Prozent deutlich höher aus. In Spanien gingen die Neuzulassungen um 0,8 Prozent zurück.
Volkswagen blieb EU-weit zwar mit Abstand Marktführer, musste jedoch einen Absatzrückgang um 3,6 Prozent auf 254'011 Autos hinnehmen. Stellantis, der Mutterkonzern von Fiat, Peugeot und Opel, verbuchte als Nummer zwei ein Minus von 2,6 Prozent, und der Branchendritte Renault büsste 1,3 Prozent ein. Der BMW-Konzern kam hingegen auf ein Plus von 3,7 Prozent, und Mercedes-Benz legte um 0,7 Prozent zu.
Insgesamt wuchsen die Pkw-Neuzulassungen in den ersten fünf Monaten des Jahres um vier Prozent auf rund 4,75 Millionen Fahrzeuge. Der Marktanteil reiner Batterieautos kletterte von 15,3 auf 20 Prozent.
Chinesen legen deutlich zu
Grosse Sprünge machen derzeit chinesische Anbieter wie Chery, BYD und Leapmotor. Die Marktanteile der chinesischen Anbieter sind in den ersten fünf Monaten mit bis zu 2,6 Prozent bei Geely (Volvo, Polestar) sowie jeweils 2,1 Prozent bei SAIC Motor (Marke MG) und BYD noch überschaubar. Der Anteil von BYD hat sich allerdings im Jahresvergleich mehr als verdoppelt.
Der Elektroauto-Pionier Tesla aus den USA erholte sich von seinem Absatzeinbruch aus dem Vorjahr und kam von Januar bis Mai auf einen Marktanteil von 1,9 Prozent.