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Allianz gegen Mercosur-Freihandelsabkommen sieht Regenwald bedroht

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Allianz gegen Mercosur-Freihandelsabkommen sieht Regenwald bedroht

13. Oktober 2026, 13:30 Uhr
Eine grosse Bedrohung für den Regenwald in Südamerika sieht die Allianz im grossflächigen Sojaanbau und in der intensiver Rinderhaltung. Die Ausdehnung der industriellen Landwirtschaft führe zu Vertreibungen indigener Gemeinschaften, immer wieder würden Fälle von Zwangsarbeit publik. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/LEO CORREA
Die Allianz gegen das Freihandelsabkommen der Schweiz mit den Mercosur-Staaten hat mit der Unterschriftensammlung für ein Referendum begonnen. Vertreter der Allianz warnten am Dienstag vor den Medien in Bern vor den Auswirkungen für den bedrohten Regenwald.

Grossflächiger Sojaanbau und intensive Rinderhaltung seien zentrale Treiber der Abholzung von Regenwäldern in den südamerikanischen Mercosur-Staaten, wurde argumentiert. Die Ausdehnung der industriellen Landwirtschaft führe zudem zu Vertreibungen alteingesessener Gemeinschaften, und immer wieder würden auf den Plantagen Fälle von Zwangsarbeit publik.

Das Freihandelsabkommen schaffe zusätzliche Anreize für den Import von Lebensmitteln aus solcher Produktion und berge auch für die Schweizer Landwirtschaft erhebliche Risiken.

Das Freihandelsabkommen zwischen der Efta, der die Schweiz angehört, und dem Mercosur wurde am 16. September unterzeichnet. Die Allianz hat nun bis zum 21. Januar 2027 Zeit, um die benötigten 50'000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei einzureichen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Oktober 2026 13:30
aktualisiert: 13. Oktober 2026 13:30