Ausgleichszahlungen der Kantone steigen 2027 deutlich an
2026 waren es noch 6,4 Milliarden Franken. Hauptgrund für das deutliche Wachstum sei der Anstieg des Ressourcenausgleichs, hiess es im Bericht der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) vom Dienstag. Die Ausgleichszahlungen an die ressourcenschwachen Kantone seien um 540 Millionen Franken gestiegen.
Grösster Geberkanton bleibt Zug. Der Zentralschweizer Kanton zahlt netto rund 529 Millionen Franken in den Finanzausgleich ein. Dahinter folgen Genf mit knapp 497 Millionen Franken und Zürich mit 369 Millionen Franken, so der Bericht.
Mit Abstand am meisten Mittel erhält erneut Bern. Der Kanton profitiert netto von rund 1,71 Milliarden Franken, wie es weiter hiess. Dahinter folgen das Wallis mit 897 Millionen Franken und der Aargau mit knapp 709 Millionen Franken.