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Börsen in Ostasien brechen ein

Iran

Börsen in Ostasien brechen ein

4. März 2026, 07:01 Uhr
Elektronische Anzeigetafeln zeigen den japanischen Nikkei-Index, der am Mittwoch erneut eingebrochen ist. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP
In Ostasien sind die Börsenkurse wegen des sich ausweitenden Konflikts im Nahen Osten deutlich gefallen. Der japanische Nikkei-Index sank bis zum Mittag (Ortszeit) um knapp vier Prozent, der südkoreanische Leitindex KOSPI fiel zwischenzeitlich sogar um zehn Prozent.

Wegen des starken Kurseinbruchs verhängte die Börse in Seoul einen vorübergehenden Handelsstopp, der fünf Minuten dauerte. Der Hongkonger Hang Seng sank bis zum Mittag um knapp drei Prozent.

Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die grösstenteils über die Strasse von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Iran-Kriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant. Zudem sind die Preise für Rohöl seit Beginn des Kriegs deutlich gestiegen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. März 2026 07:01
aktualisiert: 4. März 2026 07:01