Die Post verschiebt einen Teil ihrer Klimaziele auf später
Trotz der Anpassungen komme die Post den gesetzlichen Vorgaben nach, betonte das Unternehmen. Über den Aufschub der Klimaziele hatte erstmals die Zeitung «Blick» berichtet. Das Zwischenziel der CO2-Reduktion bis 2030 solle dabei unverändert bleiben, hiess es auf Anfrage weiter.
Wenn es darum geht, CO2-Emissionen aus dem eigenen Betrieb zu entnehmen und zu speichern, will sich die Post mehr Zeit geben: Neu soll das Ziel bis 2040 erreicht werden. Auch innerhalb der Wertschöpfungskette sei es teilweise zu Änderungen gekommen. Dies, weil sich der Markt für die CO2-Entnahme und -Speicherung langsamer entwickle, als es die Post ursprünglich erwartet hatte.
Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten arbeite das Unternehmen mit seinen Partnern auf eine Netto-Null-Bilanz bis spätestens 2050 hin. Dabei lägen die grössten Herausforderungen dort, wo die Post nicht allein entscheiden könne- so etwa bei der Beschaffung.
Bei den Klimazielen werde der Fokus dort gestärkt, wo eine direkte Wirkung erzielt werden könne. Bei der E-Mobilität, erneuerbaren Energien, energieeffizienten Gebäuden und der CO2-Reduktion im Transport, wolle das Unternehmen weiter auf Kurs bleiben.