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Durchsuchung bei Plattform X in Frankreich - Vorladung an Elon Musk

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Durchsuchung bei Plattform X in Frankreich - Vorladung an Elon Musk

3. Februar 2026, 12:01 Uhr
Der Tech-Milliardär Elon Musk sowie X-Geschäftsführerin Linda Yaccarino - im Bild an einem gemeinsamen Event in Florida - stehen wegen dem KI-Chatbot Grok unter Druck der französischen Justiz. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/REBECCA BLACKWELL
Die Pariser Justiz hat Räumlichkeiten von Elon Musks Online-Plattform X in Frankreich durchsuchen lassen. Bei der Durchsuchung waren auch Mitarbeiter der europäischen Polizeibehörde Europol dabei.

Im Zuge von Ermittlungen gegen das soziale Netzwerk seien ausserdem Vorladungen an den Tech-Milliardär sowie die frühere X-Geschäftsführerin Linda Yaccarino zur Vernehmung am 20. April in der französischen Hauptstadt verschickt worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit rund einem Jahr gegen X wegen des Vorwurfs, dass Algorithmen in dem sozialen Netzwerk verändert worden sein sollen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren.

Neu sind seit Kurzem auch Vorwürfe wegen Holocaust-Leugnung und sexualisierter Abbildungen. Dabei geht es um vom KI-Chatbot Grok erstellte Bilder von Frauen und Kindern, sogenannte Deepfakes. Deepfakes sind mit Hilfe von KI erstellte Videos, Bilder oder Audio-Dateien, die täuschend echt wirken, es aber nicht sind.

Die Ermittlungen verfolgten einen konstruktiven Ansatz und hätten das Ziel, einen Betrieb der Plattform X in Frankreich im Einklang mit den französischen Gesetzen zu gewährleisten, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau.

Quelle: sda
veröffentlicht: 3. Februar 2026 12:01
aktualisiert: 3. Februar 2026 12:01