Pirateriegefahr auf den Weltmeeren hat abgenommen
Das waren weniger als halb so viele wie im Vorjahreszeitraum. Laut ICC handelt es sich um den niedrigsten Stand seit drei Jahrzehnten.
Die Meldestelle mit Sitz in London begründete den Rückgang mit verstärkten Kontrollen und Ermittlungserfolgen von Behörden. So sei es indonesischen Behörden schon vergangenes Jahr gelungen, zwei Gruppen festzunehmen, die für Überfälle in der Strasse von Singapur verantwortlich gewesen seien. In der Folge seien die Vorfälle in der recht gefährlichen Seestrasse zurückgegangen.
Mehr militärische Angriffe
Piratenangriffe nehmen zwar laut der ICC-Statistik ab. Militärische Angriffe auf Handelsschiffe häufen sich dagegen, wie zunehmende Berichte suggerieren. Der Iran greift seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder zivile Schiffe in der Strasse von Hormuz an, auch das US-Militär attackiert zivile iranische Schiffe. Im Roten Meer bedrohen die mit dem Iran verbündeten Houthi die Schifffahrt. Zuletzt häuften sich auch im Schwarzen Meer Angriffe auf Handelsschiffe. In mehreren Fällen wurden Drohnen eingesetzt.