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Verfahren gegen UBS im Mosambik-Schuldenskandal eingestellt

Bundesstrafgericht

Verfahren gegen UBS im Mosambik-Schuldenskandal eingestellt

10. April 2026, 12:00 Uhr
2016 waren Kreditvergaben durch die CS-Gruppe von total über 2 Milliarden US-Dollar an mosambikanische Staatsunternehmen bekannt geworden. (Archivbild von Maputo, der Hauptstadt des südostafrikanischen Landes Mosambik)
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Die Strafkammer des Bundesstrafgerichts hat ein Verfahren gegen die UBS als Rechtsnachfolgerin der Credit Suisse im Fall der Kreditvergaben an mosambikanische Staatsunternehmen eingestellt. Das Verfahren gegen eine frühere CS-Mitarbeiterin wird weitergeführt.

Die Strafkammer hält in einer am Freitag veröffentlichten Medienmitteilung fest, dass die Credit Suisse (CS) als Bank untergegangen, nicht mehr im Handelsregister eingetragen sei und damit keine Rechtspersönlichkeit mehr habe.

Die Bundesanwaltschaft hatte die CS, beziehungsweise die UBS Ende vergangenen Jahres wegen Strafbarkeit des Unternehmens im Zusammenhang mit Geldwäschereihandlungen angeklagt. Beschuldigt wird auch eine frühere Mitarbeiterin der CS.

Die Kreditvergaben durch die CS-Gruppe von total über 2 Milliarden US-Dollar wurden 2013 mit drei Staatsunternehmen des südostafrikanischen Landes Mosambik getätigt. 2016 wurden sie als sogenannter «Mosambik-Schuldenskandal» bekannt. (Fall. SK.2025.57)

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. April 2026 12:00
aktualisiert: 10. April 2026 12:00